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Compliance & Strategie

Die Eroberung der Solo-Selbständigkeit: Das Ende der Flexibilität?

Das Thema Scheinselbständigkeit hat sich im Jahr 2026 zu einer der kritischsten Rechtsfallen für moderne Unternehmen und Freelancer entwickelt. Während die Flexibilisierung der Arbeit zunimmt, zieht die Schlinge der Rechtsprechung immer enger zu.

Die „Vermutung“ als Standard

In Statusfeststellungsverfahren der DRV wird bei Solo-Selbständigen heute mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80 % eine abhängige Beschäftigung vermutet. Kriterien aus der Industrie-Ära kollidieren frontal mit modernen agilen Arbeitsweisen wie Scrum oder Remote Work via MS Teams. Wer eine interne Mail-Adresse nutzt oder an Team-Meetings teilnimmt, gilt fast schon als „eingegliedert“.

Kritischer Ausblick: Innovation unter Druck

Wenn diese Entwicklung anhält, steuern wir auf eine „Re-Angestelltengesellschaft“ zu. Dies hat fatale Folgen: Spezialisten verlieren ihre Neutralität, und der Mittelstand trägt unkalkulierbare finanzielle Risiken. Nachzahlungen über vier Jahre können für KMU direkt in die Insolvenz führen.

Was bedeutet das für Sie?

Es reicht nicht mehr aus, „keine Weisungen“ zu geben. Die gesamte Infrastruktur der Zusammenarbeit muss rechtssicher konzipiert sein. Wir unterstützen Sie dabei, Compliance-Risiken zu erkennen, bevor die Prüfung ins Haus steht.

Interessantes Thema?

Lassen Sie uns darüber sprechen, wie wir diesen Impuls in Ihrem Unternehmen umsetzen können.